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Autor Thema: Gelenkwelle unterwegs reparieren...  (Gelesen 8613 mal)

Offline RoBi

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Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« am: Juli 12, 2020, 00:54:32 »
Tach Leute,

auf der letzten Tour hatte ich so ein komisches Knurren von der Vorderachse. Aaaa, Diff kaputt! Alles lagermäßig neu gekauft, mit passenden Distanzscheiben saugend eingebaut -- es knurrt noch immer. Na Prost.

VTG ist wohl ein Lager hin, dachte ich mir. Also VTG (hat seit paar Jahren 100% Rollenlager) zerlegt, alles ist aber noch neuwertig gewesen. Na, wenigstens ist es jetzt wieder mit Gummizeug abgedichtet, der komische anaerobe Klebermist hat das Öl nicht lange gehalten.

Knurren ist noch immer. Schei*** drauf, dachte ich mir, dann fliegt eben unterwegs was weg, und ich schraub es dann eben vor Ort. Lets go East!

Es kommt nur im 5. Gang, darum hab ich Schaltgetriebeschaden (ZF S5/24) ausgeschlossen. Es tritt nur auf, wenn kaum Last anliegt oder beim Lastwechsel. Wenns knurrt, kann man es mit kurz Gas wegnehmen für paar hundert Meter "abschalten" bis es wieder kommt. Warm wird es immer stärker.

Auf die Lösungsidee brachte mich Jens Naviprofi: Schubstück der Kardanwelle! Die kurze zum Getriebe ist neu, scheidet aus. Die hintere ist 1A, ist die "moderne" Robur-Welle ohne Faltenbalg.

Es ist dann wohl die vordere, passt ganz gut zum Kribbeln im Fußboden. Fühlt sich nicht riesig an das Spiel, ist aber da. Und: es ist weg, wenn man mit Allrad fährt, denn dann ist die Welle durch Verspannung immer mit Drehmoment belastet.

Dass es nur im 5. ist klingt auch logisch, dann ist die Motordrehzahl gleich der Wellendrehzahl, schöne Bedingung für ne Resonanz.

Könnte jetzt die Welle ausbauen und ohne Allrad fahren, ist aber blöd im Baltikum. Muss  nun die Welle im Schubstück irgendwie "straffen". Erste Idee war, von außen einen Gummischlauch wie z.B. vom Moppedreifen drüberziehen. Oder ganz dickes Fett reinpressen. Oder Schubstück auseinandernehmen, und dann was damit machen? Irgend eine Idee? Dünnes Dosenblech dazwischen?

Hab schon bei ebay geschaut, da ist in Polen oder Baltikum nichts im Angebot.

Oder ich bestelle einfach ne neue, bloss wohin? Frage mal den ACE. Hatte schonmal von Hoffmüller ein Paket mit Hauptbremszylinder nach Riga zum ADAC-Partner senden lassen. Ging echt schnell. Aber ne Gelenkwelle?

Hmmm. Wer hat eine Idee?

Ist jetzt keine echte Panne, eher ein Pännchen. Könnte aber irgendwann wegfliegen das Ding. Die Vibrationen sind bestimmt nicht gut.

Sven und Robi,
irgendwo zwischen Stettin und Gdańsk , glaube ich.
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Offline Mario

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #1 am: Juli 12, 2020, 07:16:29 »
Moin Sven,

Ich würde die Welle mal probehalber ausbauen und nen Stück ohne fahren. Nicht das du da nen riesen Aufwand mit Verschicken etc. Hast und am Ende wars die auch nicht.

Was verstehst du denn unter knurren? Meine vibrirrt im 5. - genau wie du schreibst. Ist da seit ich das Auto habe und schiebe es auf das Spiel der Welle+Interferrenzen. Bis jetzt ist jedenfalls nix abgefallen  8)

Offline Toni

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #2 am: Juli 12, 2020, 10:19:22 »
Moin Sven.
Ich würde erstmal versuchen, die Welle richtig mit dickem Fett abzuschmieren.
In die Verzahnung was "beizulegen" sollte kaum bis garnicht funktionieren.
Du könntest ggf, abweichend der Pfeile, die Welle mal 180 Grad verdreht zusammen bauen. Vielleicht hilft es, wobei die Verzahnung theoretisch gleichmäßig verschleißt.


Offline RoBi

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #3 am: Juli 12, 2020, 10:52:45 »
Wie lernte Werner schon in der Schule: "Denk immer daran, mim Öl nich sparsam sein"

Okay, das mit dem dicken Fett werde ich machen. Mal sehen, was ich hier in Polen so auftreiben lässt. Vielleicht kratze ich etwas Seilfett von ner Bergbahn ab, hihi

Werde berichten, was es bringt.

Grüße, Sven und RoBi
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Offline RoBi

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #4 am: Juli 14, 2020, 16:15:31 »
Sooo,

 in einem polnischen Fachmarkt habe ich nun eine chinesische Fettpresse und eine Kartusche durchschnittlich zähes Fett bekommen. Heute  hatte ich nun Gelegenheit, mich in aller Ruhe unter den Robur zu legen und mich mit den Nippeln zu beschäftigen. Das ist eine ganz komische Sache.

Die Gelenkwelle zwischen Getriebe und Verteilergetriebe habe ich ja bei Reuß neu machen lassen, diese hat überhaupt keine Möglichkeit, das Schiebestück ab zu schmieren. Es hat auch eine seltsame Beschichtung auf der Gleitfläche, ist wahrscheinlich was ganz tolles.

Die hintere Gelenkwelle ist die Ausführung ohne Faltenbalg, mit Dichtungsring am Schiebestück. Habe ich bei FBZ gekauft. Wenn ich da Fett rein Presse, kommt aber aus dem Dichtungsring nichts raus. Ich vermute, ich drücke das überschüssige Fett dann in die Gelenkwelle, also in das Hohlrohr. Na so ein Quatsch.

Die vordere Welle, auch bei FBZ gekauft, hat noch Faltenbalg. Ich habe den Spannring gelöst und den Balg runter geschoben weil mir irgendwie nicht klar war, wie das Fett sich in den Zähnen verteilen soll, denn der Schmiernippel sitzt ja relativ nahe am Ausgang, am Ende der Welle. Und genauso war es wie vermutet, das Fett tritt auf relativ kurzem Weg an der Verzahnung wieder aus, ne natürlich nicht gleichmäßig sondern nur dort, wo der Nippel eben ist. Schon wieder Quatsch . Und es kann doch doch nicht sein, dass das überschüssige Fett dann in der Manschette verbleibt, ein Loch zum raus Fördern habe ich jetzt nicht gesehen.

Probefahrt mache ich die nächsten Tage, eine Strasse für den 5. Gang gibt es hier nicht. Die Strecke ist teilweise so schlecht, dass mich die sonst nicht langsamen Polen  nicht überholen wollen.

Grüsse, Sven und RoBi
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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #5 am: Juli 15, 2020, 11:04:44 »
Wie sagte Nahles: Ätschibätsch.
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Offline Toni

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #6 am: Juli 15, 2020, 11:16:48 »
Das Bild macht Lust auf mehr ;)

Die Sache mit den Wellen ist doch doof.
Die kurze vom Getriebe zum VTG hat bei mir auch keinen Nippel und ließ sich auch nicht komplett auseinanderziehen, beim hochkant zusammen schieben kam aber etwas Wasser aus der Verzahnung  :'( Scheiß neue Technik.


Offline RoBi

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #7 am: August 07, 2020, 10:09:47 »
also, absolut keine Verbesserung durch intensives abschmieren. Am schiebestück soll man es ja wohl auch nicht übertreiben, wegen dem luftpolster da drinnen.
am stärksten sind die Vibrationen, gefühlt von der Vorderachse, bei 70 auf dem Tacho. Beim auskuppeln ist es weg, eingekoppelt im leerlauf bei allen Geschwindigkeiten nichts zu hören, bei vollgas ist es über 80 fast weg, im schiebebetrieb setzt es schlagartig ein, im Bereich des lastwechsel kann man damit spielen. Bei Allrad habe ich noch mal auf langer Strecke probiert, ändert sich nichts an dem Problem. Bei Tempo 80 ist es ein konstantes brummen mit leichten Vibrationen, die man im Fuß spürt. Alles nur im fünften Gang. Wenn ich Zeit und ordentlichen untergrund habe, werde ich die Welle einfach mal herumdrehen, also das schiebestück zur Achse. Kann ja nicht zu viel schief gehen dadurch, ist zwar nicht richtig, aber vielleicht verlagere ich dadurch eine Unwucht und ich spüre eine Änderung.

vermutlich kommt es von völlig woanders her. Ich kann es mir nicht erklären.

Grüsse, Sven und RiBi
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Offline Mario

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #8 am: August 07, 2020, 11:20:18 »
Ohja, was ich da auch gesucht habe... Allerdings war's bei mir weg, sobald der Allrad drin war.
Ich vermute immer noch, das es am Spiel der Welle liegt, das die bei Resonanz hin und herolbert und den Krach macht.
Seit ich das Getriebe getauscht habe ist es bei mir weg. KP ob es an der Mehrmasse liegt.
Ich hatte aus Faulheit die Welle aus dem Schiebestück gezogen, allerdings hab ich gepennt nix markiert und das Ganze beliebig wieder zusammengesteckt.
Vielleicht war auch das die Lösung?

Offline RoBi

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #9 am: August 08, 2020, 09:40:46 »
hatte schon die Überlegung, mal eine Art gummiband oder so um die Welle zu spannen, und sie irgendwie in sich im schiebestück vor zu spannen also zu verdrehen, als wenn dauernd last drauf wäre. Zweite Überlegung war, den faltenbalg mal runter zu nehmen und eine Art Feder oder Schlauch auf das Innere schiebestück zu stecken, sodass es in axialer Richtung vorgespannt ist. Den Lagern dürfte das ja nicht als viel ausmachen so ein wenig Druck. Ich ziehe mich aktuell, mich drunter zu legen und die ganzen Schrauben zu lösen. Vielleicht finde ich aber auch noch hier in Estland eine Bude, die die Welle einfach mal anschauen kann, also eine sogenannte Glenkwellenbude (Liigendvõlli kiosk)  :D
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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #10 am: August 19, 2020, 19:58:09 »
Alles Quark, meine Ferndiagnosen.

Heute nun habe ich Termin in der Kardanbude in Riga gehabt. War grad zufällig dort, meine Frau am Flieger abliefern  :'(

Also am frühen Morgen die Engelbert Strauss Uniform angezogen, Werkzeug rausgekramt und die vordere Welle - so die einstimmige Festlegung auf die Ursache - ausgebaut. Dabei ist mir wieder eingefallen, das ich Schrauben mir SW 14 besorgen wollte, weil die sich selbst am Bund vom Flansch kontern. Und am besten Muttern SW 12.

Alles schön eingepackt, die Welle hinten auf den Fahrradträger geschnallt, und auf die Stadtautobahn zum kardanserviss (die Nord-Balten haben so schöne phonetische Schreibweise. Am besten gefällt mir: POLITSEI).

Zurück zum Thema: Das Knurren, Brummen und Vibrieren im 5. Gang - es ist nach wie vor noch da! Vor lauter Verzweiflung bin ich gleich nach Litauen weitergefahren.

Also lasse ich es jetzt, wie es ist, und werde sehen, was abfällt.

Sven und RoBi
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Offline Toni

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #11 am: August 23, 2020, 12:21:17 »
SO, wie angedroht, ich habe da noch eine Idee.
Mir hat mal einer erzählt, er hätte einen LO ohne hintere Gelenkwelle und Steckachsen über 50km weit gefahren, weil die Feuerwehr gerade im Ölwechsel an der Achse zum Einsatz los musste.. (Den Triebling habe ich gesehen, sah nicht schön aus - anderes Thema..)
Der hat den Allrad rein gemacht und ist per Vorderradantrieb heim gefahren. Wäre das vielleicht noch eine Idee, um ggf. die hintere Welle auszuschließen? Wobei ich da etwas schiss hätte, dass dann vorn was zerfliegt bei reinem Vorderradantrieb.  :-\

Interessant ist aber auch, dass es nur im 5. Gang ist. Ist es auch im 5. Gang im Geländegang?
Ich würde, wenn es auch dann auftritt, die neue kurze Welle zwischen Getriebe und Verteilergetriebe eventuell nicht ganz ausschließen.

Silentblöcke sind alle fest und stramm? Nicht, dass sich das VTG in der Lagerung verwindet und dann die Welle durch verschiedene Gelenkwinkel anfängt zu schlagen. Mit Allrad ist dann die Kraftabgabe vorn/hinten gleichmäßiger und es verwindet sich nicht so stark.
Alles nur Vermutungen.

Offline Хелмар

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #12 am: August 23, 2020, 15:29:06 »
...nur im fünften Gang? Nicht, daß da irgendwas mit dem Getriebe ist. Im fünften wird doch Eingangs und Ausgangswelle direkt zusammen geschaltet, das Vorgelege läuft aber leer mit. Vielleicht kommt es von der leerlaufenden Vorgelegewelle ohne Last (Lager oder Toleranzen) oder die Synchronkopplung E/A-Well macht ärger. Kannst ja mal testen mit VTG in Nullstellung im fünften Gang.

Beste Grüße
...immer unterwegs und überall zuspät...

Offline RoBi

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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #13 am: August 23, 2020, 16:04:48 »
Danke Jungs,

habe das mit dem Allrad und Untersetzung jetzt mal unterwegs getestet. Also bei Allrad eingeschaltet überhaupt keine Änderungen, ich hatte ganz am Anfang das mal versucht und glaubte da ist es weg, nein, es ist genauso. Und bei Untersetzung im 5. Gang genau dasselbe, klingt nur etwas brutaler.

So richtig werde ich nicht schlau daraus. ist auch schwer zu beschreiben, weil es viele Faktoren gibt, die das Geräusch erzeugen oder eben nicht. Z.b. ist es unter 70 kmh nicht da und setzt dann schlagartig ein. Es tritt auch erst auf nach einigen Kilometern, also wenn irgendwas warm geworden ist. am Schalthebel vom Getriebe merke ich überhaupt keine Vibrationen, sondern das kommt so direkt vom Rahmen in den Fußraum hoch. das vordere Differential hatte ich deswegen ja komplett neu und schick gemacht, hat allerdings überhaupt keine Auswirkung auf das Geräusch gehabt. Wie gesagt, ohne vordere Welle auch nicht. den Test mit Ausbau der hinteren und nur vordere Welle werde ich mal machen, der dürfte nichts wegfliegen. Und auch das mit dem leerlauf einlegen werde ich mal versuchen. Auch komisch ist, egal bei welcher Geschwindigkeit ich den Gang raus nehme, es ist als würde ich elektrisch fahren, völlig vibrationsfrei.

Vermutlich ist es wieder so (Zitat Olaf Erfurt) imperialistischer Scheißdreck, der da kaputt geht. Also das ZF-Getriebe. Mahlzeit.

zum Glück liegt zu Hause ein nagelneues, das kommt dann mit dem Turbodeutzmotor rein.

Sorry für Schreibfehler, habe die Brille nicht gefunden und musste diktieren.

Sven und RoBi
« Letzte Änderung: August 23, 2020, 21:26:06 von RoBi »
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Re: Gelenkwelle unterwegs reparieren...
« Antwort #14 am: August 29, 2020, 13:06:50 »
Kurzinfo:

Trotz knurren, murren und surren - das Eisen hat brav durchgehalten. Bin wieder aus dem Osten zurück  :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'(

Einreise nach Deutschland ohne jegliche Kontrolle - da war schlichtweg niemand am Übergang.  ::) Kann also jeder rein.

Kulturschock: Gestern beim Italiener gewesen, 60 EUR für 2x Essen, ein Glas Getränk + Kaffee. Ein Grund zum auswandern.

Wie wäre es hiermit? :
https://www.thinkspain.com/de/immobilien-kaufen/5058703

Die Fläche sollte reichen....

Sven und RoNi
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