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Autor Thema: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland  (Gelesen 3412 mal)

Offline Feldi1987

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Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« am: Juni 21, 2021, 14:12:22 »
Hallo zusammen,

Nachdem mich auch die Ronur Lo Laune gepackt hat vor ein paar Jahren habe ich mir endlich einen schönen geleistet. Es ist ein LO 1801.

Da ich nur im Besitz einer B Führerscheins bin, dachte ich mir :" ach einfach Mal ablasten".
Ich bin schon lange stiller Mitleser und habe mich erkundigt über die Möglichkeiten der Ablastung und dachte eigentlich sei das kein Problem. Bis jetzt.

Heute morgen hat mich ein freundlicher Ingenieur darauf hingewiesen, das er das Fahrzeug nicht ablasten wird aus folgendem Grund:
Das Fahrzeug darf seine Kategorie , 3501-7500kg, nicht verlassen. Sprich darf er nur bis Maximal 3501kg ablasten.
Es sei denn, es kann eine Nutzlast von 40% erreicht werden.
Ich solle wieder kommen, wenn ich ein Leergewicht von 1600kg erreicht habe  :D.

Da platzt mir echt der a...... Sorry.

Es kann doch nicht sein das es im Osten unseres Landes kein Problem ist und sich der TÜV hier im Westen so quer stellt, oder sind die Regelungen wirklich so unterschiedlich?

Es gibt doch auch Neufahrzeuge mit 3,5 Tonnen zlgg die leer ca. 2,5 Tonnen wiegen. Ich denke da an große Sprinter etc.....

Der TÜV Mensch sagt es muss vermieden werden das Leute mit "Kinderführerschein" dicke Lkw fahren und Ablastungen nur wegen dem Führerschein durchgeführt werden.

Was sagt ihr dazu. Hat von euch jemand im Westen schonmal einen abgelastet?

LG Andreas

Offline stecar

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #1 am: Juni 21, 2021, 14:41:57 »
Ja das kenne ich auch.
Leergewicht plus 40%.
Da ich aber auch LKw fahren darf,
war es mir bis auf den jährlichen TÜV egal.
Versuche einmal eine andere Einrichtung die das abnehmen kann.
Es ist einfacher in den neuen Bundesländern, die Abnahme auf 3,490kg zu bekommen.
Gruß aus dem Wendland Stephan
« Letzte Änderung: Juni 21, 2021, 14:44:20 von stecar »

Offline Feldi1987

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #2 am: Juni 21, 2021, 14:49:15 »
 ??? Ich hätte nie gedacht, das es so unterschiedlich ist von Bundesland zu Bundesland.

Echt blöd

Offline Feldi1987

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #3 am: Juni 21, 2021, 15:09:00 »
Heißt ja technisch rechnerisch müsste ich den dicken auf 2500kg leer bekommen! Das ist wahrscheinlich aber nicht möglich, egal wie viel ich abspecke, oder hat das Mal jemand geschafft bei einem 1801 LF8 Baujahr '71?

Wie kommt der TÜVler denn auf 1,6 Tonnen Leergewicht um die Fahrzeugklasse auf 0-3,5 Tonnen wechseln zu dürfen?

Ich verstehe es wirklich nicht

Offline RoburNRW

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #4 am: Juni 21, 2021, 16:11:59 »
Bei mir hats beim ersten Prüfer auch nicht funktioniert, aber beim Zweiten hats dann doch geklappt.... und das mit 2900kg
Hat vielleicht aber auch damit zutun, dass mein ello noch als So.Kfz Feuerwehrfz zugelassen ist. (oder der Prüfer war einfach nett)

Also ich sehe da nur vier möglichkeiten für dich:
1. Prüfer wechseln bis es klappt
2. Sachen vom Fahrzeug schmeissen bis du 2500kg hast
3. Fahrzeugklasse wechseln (oder behalten je nach dem was in deinem Schein steht)
4. LKW-Führerschein ;)

Offline Feldi1987

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #5 am: Juni 21, 2021, 17:34:27 »
Huhu,

Im Schein steht bei mir auch noch das Sind. Kfz drinne.
Die Frage ist nur ob ich das so beibehalten darf?
Ich meine gehört zu haben das es dann mit der Zulassung Schwierigkeiten gibt.

Das komische ist ja, selbst wenn ich 2500kg Erreichen sollte, sagt er ja immernoch, das Fahrzeug darf seine Klasse nicht verlassen.... Warum auch immer.....

Ich werde es Mal weiter probieren.

Offline Feldi1987

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #6 am: Juni 21, 2021, 17:36:04 »
Ich hab jedenfalls vorhin Mal beim KBA nach einer aktuell gültigen Arbeitsanweisung für Prüforganisationen gefragt, in welcher die Rahmenbedingungen geregelt sind. Da müsste man es ja schwarz auf weiß haben  ::)

Offline msTrabant

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #7 am: Juni 22, 2021, 04:06:16 »
Ich versteh immer nicht so ganz warum keiner einfach die paar Fahrstunden für en c1 Führerschein investieren will. Mmn hat man deutlich mehr von dem Fahrzeug wie vorher.

Offline Mario

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #8 am: Juni 22, 2021, 07:22:48 »
Da stimm ich mstrabant zu...

Offline Feldi1987

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #9 am: Juni 22, 2021, 07:36:07 »
Generell stimme ich der Meinung da auch zu. Allerdings bin ich durch die Landwirtschaft zeitlich dermaßen eingespannt, dass ich es nicht schaffen würde zeitlich. Neben Familie, Tieren etc.
Des weiteren war vor nicht all zu langer Zeit erst der T Führerschein notwendig und ich habe mir schließlich den Robur angeschafft, weil ich gedacht habe eine Ablastung wäre technisch und rechtlich ohne weiteres möglich. Eben um diesem Führerschein Theater zu umgehen.
Irgebdwann sind nämlich auch die Kinder Mal im Führerscheinalter und dürfen dies Robur somit einfacher fahren, wenn sie denn Wollen.

Der Robur soll keine großen Lasten tragen. Das einzige was er transportiert, ist unsere Wolle zur Wäscherei und wenns Wetter dreckig ist, wir kranke Schafe haben, soll er einzelne aus den Tälern holen können.
Klar, das geht auch mit dem Traktor, nur unsere Weideflächen gegen manchmal eine Stunde mit dem Traktor entfernt.

Wie gesagt, vom Grundprinzip her ist die Fragestellung richtig, aber ich schaffe es zeitlich einfach nicht, um mich noch um Führerscheine zu kümmern. Beim T Führerschein war das schon ein Drama damals.

Offline Feldi1987

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #10 am: Juni 22, 2021, 15:00:31 »
Schön zu Wissen das der TÜV im Westen nicht mehr das Monopol hat für Änderungen nach Paragraph 13.

Inzwischen darf es vereinzelt auch der KÜS und da ist die Sache komisch Weise kein Problem.

Götter in Blau..... Ich liebe sie

Offline Feldi1987

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #11 am: Juni 22, 2021, 18:22:04 »
Habe gerade noch die Rückmeldung vom TÜV aus der nächsten größeren Stadt bekommen, der dortige Ingenieur hätte es auch problemlos gemacht.

Also betrifft es doch wohl nur einzelne mit dem Ausdruck "Götter in Blau"

Ende gut alles gut.

Offline HammerTrechwitz

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #12 am: Juni 30, 2021, 21:47:08 »
Das Problem mit der Ablastung ist doch, das ihr später doch mit nem vollen Fahrzeug unterwegs seit!!
Wenns dann mal ne Kontrolle mit Wage gibt ist das fahren ohne Führerschein und ohne Zulassung = Großer Ärger

Offline Toni

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Re: Probleme mit Ablastung beim TÜV Rheinland
« Antwort #13 am: Juni 30, 2021, 22:02:59 »
Ohne Führerschein nicht, da es in dem Fall um das eingetragene ZGG geht. Allerdings fährt man überladen und das kostet ab 20% 95€, gibt einen Punkt und möglicherweise wird die Weiterfahrt untersagt.
Außerdem kann es sein, dass die Ablastung angezweifelt wird, wenn ersichtlich ist, dass nicht wirklich was geladen wurde und das Gewicht trotzdem recht hoch ist.

 

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