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Autor Thema: Mein neuer Bus  (Gelesen 776230 mal)

Offline Toni

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #725 am: Januar 20, 2024, 22:17:03 »
 :'( Na so ein Mist.

Die ESP leer saugen geht eigentlich nicht, außer die Vorförderpumpe ist undicht und lässt Luft rein. Ansonsten dürfte der Diesel den Weg des geringsten Widerstandes nehmen und direkt aus dem Tank gesaugt werden. Falls nicht, würde er aus dem Tank durch Vorförderpumpe und Einspritzpumpe müssen.

Offline Norbert04

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #726 am: Januar 21, 2024, 09:28:38 »
beim Deutz ist in der Vorlaufleitung ein T-Stück drin....die Pumpe der Heizung dürfte ein Rückschlagventil haben....
immer schön voll

Offline Surströmming

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #727 am: Januar 25, 2024, 18:40:54 »
Danke, dann ist das ja offenbar kein Problem.

Mir wurde gesagt, daß man die Chinastandheizung nicht so montieren sollte, daß die Glühkerze an der tiefsten Stelle ist, da dies wohl das Verkoken begünstige. Eine kurze Recherche ergab, daß man damit in diversen Foren auch schlechte Erfahrungen gesammelt hat.
Natürlich ergab der Blick ins Technikabteil, daß die Heizung exakt so eingebaut war. Da drehen wir das Ding doch lieber nochmal um 90° um.
Damit ich die fertige Verkabelung nicht nochmal verlängern muß, habe ich eine Konsole aus verzinktem Blech zusammengehäkelt:



Darauf wurde dann die Heizung montiert und bei der Gelegenheit gleich das Abgasrohr verlegt sowie der Ansaugluftfilter angeschlossen.
Der ist jetzt direkt an der Ansaugöffnung. Insgesamt gefällt mir die gesamte Leitungsführung so besser, als es bei der Montage durch die Staufachrückwand verlegt worden wäre.



Nun saugt die Heizung also sowohl die Frischluft als auch die Verbrennungsluft aus dem Staufach. Dieses hat bis auf das Heizungsrohr keinerlei Luftverbindung zum Innenraum. Von der originalen Sirokko- Heizung ist ja noch 25x25cm große Öffnung mit "Haifischkiemen" nach draußen. Ich gehe mal davon aus, daß die Druckverhältnisse da keine Probleme machen und sich nichts gegenseitig beeinflußt, oder was meint Ihr?
Ganz bewußt habe ich auf "Umluft" beim Heizen verzichtet, da das Ding vermutlich öfter zum Trocknen der Bude als zum ernsthaften Heizen gebraucht wird.



Offline Surströmming

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #728 am: Januar 30, 2024, 20:12:09 »
Momentan geht es mangels Material und Zeit recht zäh vorwärts, so daß ich abends immer nur an Kleinkram herumspiele.
Immerhin habe ich für die Diesel- Rücklaufleitung ein 10er T- Stück mit Schneidringen bekommen, für das ich vorhin einen Abzweig zur Heizung gedreht habe. Das Tauchrohr der Rücklaufleitung wurde so zurechtgebogen, daß es ca. 12cm über dem Boden des Tanks endet. So bleibt noch ausreichend Fahrreserve, wenn man die Heizung laufen läßt, ohne den Tank im Blick zu behalten.




Offline Surströmming

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #729 am: Mai 08, 2024, 09:50:29 »
Weiter geht's mit der Elektrik.
Nachdem ich damals den 12V- Getriebeanlasser eingebaut hatte, war ja die zweite Batterie obsolet und ich hatte sie als Aufbaubatterie genutzt. Blöderweise habe ich den Ruhestrom, den sich der Wechselrichter selbst im abgeschalteten Zustand gönnt, nicht beachtet und das Teil tiefentladen. Damit ist dann der fast neue Bleiakku hin.
Nun habe ich mich in Unkosten gestürzt und mir das hier gegönnt:



Bei der Gelegenheit hüpfte auch noch ein Smartshunt von Victron in den Einkaufskorb.



Nun überlege ich, wie ich das am Besten mache:
Setze ich den LiFePO4 an den originalen Einbauort, besteht eine geringere Gefahr, daß er zu kalt wird, aber ich müßte ein sehr fettes, 2m langes Kabel rüber zum Wechselrichter ziehen.
Unmittelbar unter dem WR ist im Staufach genügend Platz für den Akku, aber genau davor ist die Ansaugöffnung für die Heizungsluft, so daß er beim Betrieb der Heizung sogar gekühlt werden würde.
Darüber, im Innenraum, soll zwischen Fahrersitz und erster Sitzbank noch ein Schrank gebaut werden, auf dem die Kühltruhe steht. Darin wäre auch Platz, aber eigentlich sollte da das Einschweißklo drin wohnen.
Manchmal glaube ich, die Sache mit dem Technikabteil da unten ist Blödsinn und ich hätte vielleicht besser einen Haustechnikschrank im Innenraum gebaut.
Anderseits habe ich alle lärmenden Sachen (Wechselrichter, Kompressor, Heizung) nun außerhalb des Wohnbereiches.

Mal sehen, wie ich das mit dem Akku löse. Morgen ist ja Zeit zum Meditieren.

Im Oldtimerlädchen habe ich nun ein neues Achsgetriebe und Radbremszylinder bestellt, was mit etwas Glück vor Pfingsten hier ist. Dann kann ich wieder richtig nen Schlag reinhauen.
« Letzte Änderung: Mai 08, 2024, 09:53:44 von Surströmming »

Offline Florian_kommt

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #730 am: Mai 08, 2024, 12:42:19 »
Hallo! Ich habe mir auch so eine LiFePo Batterie verbaut. Allerdings habe ich strikt die Stromkreise für Motor und dem Aufbau hinten getrennt. Ich möchte nicht in der Kälte plötzlich wegen leergesaugter Batterie den Motor nicht mehr starten können. Nur ein einziges Kabel verbindet die beiden Batterien über den Ladebooster, der angeblich erst bei über 13,4 Volt Bordnetz zur Aufbaubatterie zum Laden verbindet. Habe allerdings festgestellt, das bei über 4 Stunden Fahrt meine LiFePo Batterie nur bis zu 37% (von ganz leer) aufgeladen wird und vorne die normale Blei-Säure-Batterie nie voll wird. Okay, ich habe auch am Motor eine alte Gleichstrom-500Watt-Lima dran. Habe das Verbindungskabel wieder angeschraubt und werde mir da noch ein Batterietrennschalter dazwischen setzen.

Deine LiFePo-Batterie solltest du möglichst nah an den Wechselrichter setzen eben wegen der fetten Kabel für den Wechselrichter. Außerdem macht die Batterie keinen Lärm und kannst sie so in den Innenraum bauen.

Offline Surströmming

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #731 am: Mai 08, 2024, 13:06:53 »
Die Batterien werden über ein automatisches Trennrelais verbunden. Falls es da zu Problemen wegen unterschiedlicher Spannungen kommt, nehme ich ein normales Relais und steuere es über D+.
In meinem Messykabinett staubte noch eine 14V/100A- Boschlichtmaschine herum, die ich einbauen werde. Dazu habe ich eine Riemenscheibe mit dem kleinst sinnvoll möglichen Durchmesser gedreht, damit sie eine vernünftige Arbeitsdrehzahl erreicht. (darunter zum Vergleich die originale Riemenscheibe)
Mal sehen, ob es ohne Ladebooster geht. Laut Datenblatt der Batterie sollte es hinhauen.




Offline Norbert04

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #732 am: Mai 10, 2024, 13:44:19 »
...,oder ne 2. Lima....dann ist es richtig safe
immer schön voll

Offline Surströmming

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #733 am: Mai 12, 2024, 10:47:34 »
Du meinst eine komplett eigene LiMa für die Aufbaubatterie?
Das klingt interessant. Mal gucken, ob der Platz reicht.

Offline Norbert04

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #734 am: Mai 12, 2024, 19:18:13 »
War in der Drehleiter Serie, da der Aufbau 24V hatte
Brauchst halt eine zusätzliche Riemenscheibe am Motor, war ausgedreht und von hinten auf den Konus geschoben und verschweißt
immer schön voll

Offline RoBi

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #735 am: Mai 12, 2024, 19:58:18 »
Kurz mal meine Konfiguration, wie sie seit einigen Jahren völlig zuverlässig läuft.
Lichtmaschine vom Vito, gibt es super günstig 180 Ampere, 14,7 Volt
Starterbatterie Calcium Technologie, Aufbau Batterie Lifepo 300 amperestunden
Verbunden über argofet victron.
Kein ladebooster, keine weitere Elektronik dazwischen.
Starterbatterie und Aufbau Batterie haben somit fast identische Ladeschlussspannungen.
Kein Ladebooster. Die Lima schiebt bis zum Erreichen v. ca 14, 5 V mit nahezu max Strom in den Akku.
Das mit dem Trennrelais katte ich mal, mochte der Starterakku garnicht, wenn Aufbau leer war.
Ich bin dann mal weg....

Offline Mario

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #736 am: Mai 12, 2024, 20:47:19 »
Mit dem Benziner hatte ich 2 Limas. Eine für Aufbau und eine für Starterbatterie. Limas und Halter hatte ich noch liegen... Jetzt ne fette Lima wie Sven aber mit Laderegler dazwischen. Erst läd Starter und dann Aufbau. Aufbau bekommt zusätzlich noch Solarstrom.

Offline Surströmming

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Re: Mein neuer Bus
« Antwort #737 am: Mai 27, 2024, 21:48:43 »
Ich habe jetzt erstmal den LiFePO- Akku eingebaut und den Wechselrichter damit überhaupt erstmal unter Last testen können, nachdem inzwischen schon die Garantie von dem Ding abgelaufen ist.  ::)
Installiert wurde alles mit sehr weichem, feindrähtigen 50mm² Kabel und gecrimpten Kabelschuhen. Nur vom Shunt zum Rahmen habe ich 3 geflochtene Massebänder parallel genommen, weil ich von den Dingern noch ein dickes Bündel zu liegen hatte. Insgesamt sind das ca. 65mm².
Das Meßkabel strapse ich noch ordentlich fest.



Bei der Gelegenheit bekam der Wechselrichter noch einen Hauptschalter, damit sein Ruhestrom mir nicht die Batterie leerlutscht, wenn das Auto länger steht und damit die Batterie keinen Schaden nimmt, wenn ich länger am Bodenstrom hänge. Das Ding lädt nämlich auch, wenn man es ausschaltet. Vom Hersteller habe ich die schriftliche Antwort, daß man den Wechselrichter auch ohne Batterie an den Bodenstrom anschließen kann. Dann leitet er einfach durch.



Zum Test habe ich den Kompressor benutzt. Dabei hat der Wechselrichter 50..55A gezogen und die Batteriespannung ist von 13,2v (unbelastet) auf 12,88V unter Last eingeknickt. Unbelastet ging es nach kurzer Zeit wieder auf 13,2V hoch.
Das ist die Batterie und nicht der Spannungsfall über die Leitungen, oder?
Die Leitungen und Verbindungen haben sich während der Minute Kompressorbetrieb um etwas über 3K erwärmt. Dabei blieben die Übergangsstellen am Rahmen unauffällig. Um knapp 4K wurden die 10er Stahlschrauben an der Masseverbindung zum Rahmen wärmer. Hier sollte ich mir vielleicht welche aus Messing besorgen.
PS: Leitungslänge insgesamt knapp 3m.

Als nächstes kommt  die LiMa und das Trennrelais rein. Dazu meditiere ich aber nochmal in Ruhe über Eurem Input. Vielleicht werden es  doch besser zwei LiMas.

 

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