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Autor Thema: Funkkoffer Typ1  (Gelesen 139682 mal)

Chrischan

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Funkkoffer Typ1
« am: August 22, 2009, 10:07:22 »
...so, der Funkkoffer selbst ist komplett auseinander und stellt meiner Meinung nach eine recht gute Basis zum Womo-Umbau dar. Sicher, er ist mit einer Grundfläche von 215x315cm und vor allem der \"Stehhöhe\" von 160cm definitiv nicht Idealmaß aber das kann man ja ändern ;)

Um den Koffer vom Kaufzustand



komplett zu demontieren (nicht abzureißen) brauchte ich mit Hilfe von Kinderhänden drei Tage. Unzählige C-Schienen, Blechkabelschächte, Kabel selbst, Presspappe innen und dieses Glasfaserzeug außen, ca. 5Mio Schrauben und anschließend die Hubkraft eines 1,5t-Gabelstaplers, um das Dach abzuheben. (auf Zug bringen, mit Schraubendreher cm-weise die Verklebung lösen, komplett abheben)

Nicht ganz so ideal (m.E.) ist die Tatsache, dass der Koffer die Verwindungskräfte des Fzg.-Rahmens aufnimmt. Im Extremfall zerdrückt man sich Außen- und Innenverkleidung, ggf. sogar das Möbilliar wenn\'s mal schräg zur Fahrtrichtung einen Graben zu durchfahren gilt. Aus diesem Grund habe ich den Kofferboden längsseits verstärkt (je zwei 4-kant-Profile zw. vorderem und mittlerem Querträger 40x70x3x ca.1250mm und je zwei 4-kant-Profile 40x80x3x ca. 1150mm zw. mittlerem und hinterem Querträger, parallel zur Längsverstärkung neben dem \"Keller\", ehem. Battariefach, ab dem hinteren Querträger sind schon U-Profile verschweißt). Rundherum habe ich aus dem U-Blechprofil das äußere \"L\" weggeschnitten und dort nochmal mit 40x40x2mm 4-kant-Profil einen extra Rahmen herum geschweißt. Den Verwindungstest hat der Kofferboden soweit bestanden, das ich mit meinen knapp 100kg ohne nennenswertes Nachgeben auf einer Ecke drauf rum springen konnte (vorher konnte man die vorderen Ecken ca. 40cm anheben, ohne das irgendwas anderes passiert wäre) :) Der Rest wird wohl durch die Seitenwände und das Dach aufgenommen, bzw. abgefedert.

Gestern war ich beim örtlichen TÜVer um die Rautenlagerung durchzusprechen - das Ergebnis war eher ernüchternd. \"Mach mal, halten muß es!\" :-\\  Naja, die Maße des mir zur Verfügung stehenden Unimog\'s sind dann wohl doch etwas überdimensioniert. Bspw. hat der Mog mit 1,5t-Kran und kurzer Pritsche einen 40mm-Bolzen als Drehpunkt für die Rautenlagerung. Ich werd wohl noch ein bißchen suchen müssen, bis ich einen passenden Unimog finde? ;)

Bilder gibts ab nächster Woche, wenn ich mal die Cam mit im Club habe.

Ach ja - das schöne am Typ-1-Koffer ist die Austauschbarkeit der Seitenwände. So wechselt die rechte Außenwand zur linken Seite und andersherum, beide werden zusätzlich noch um 180° gedreht und der Ausschnitt von der Tür des Notstromers wird zur Tür für\'s WoMo umgearbeitet. Die hintere Tür entfällt und wird durch eine 170cm breite Womo-Scheibe ersetzt, etc etc...

Offline kochi

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #1 am: August 22, 2009, 10:59:39 »
Is der Koffer vorn nich auf Gummisegmenten gelagert? ???
Bei meinem Feuerwehrkoffer ist\'s so.Langt locker für Die Verwindung.
Ich denk mal du hast ne gute Ausbaubasis und de Stehhöhe aufstocken war bei mir auch kein Problem.Gutes Gelingen.Lass mal\'n paar Ergebnisse schaun.

Gruß kochi
PS:Schön sind die Stützen am Koffer.Will ich auch noch machen.Hilft auf der Fähre gut gegen\'s Schaukeln wenn man Schlafen will. ;D

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #2 am: August 25, 2009, 08:44:01 »
Hey Kochi - ja, der Koffer ist vorn auf Gummielementen gelagert, allerdings nimmt der Kofferboden zumindest im vorderen Drittel alle Verwindungskräfte des Rahmens auf und gibt sie 1zu1 weiter an Seitenwände und Dach. Grundsätzlich ist das kein Problem, solange die Außen- und Innenbeplankung so schön gestückelt ist, wie im Original. Bei einer großflächigen Verblechung wie ich\\\\\\\'s vorhabe, reißen mir früher oder später die Nieten weg oder das GFK, Sperrholz oder was auch immer ich nehme, löst sich von den Wänden bei ordentlich Verschränkung.

Ich hab das im Zuge des Bastei-Kofferumbaues gesehen und gestern selbst mal getestet und den Lo auf diagonal versetzte 25cm-Blocksteine gefahren - die Achsen bewegen sich aufgrund fehlenden Gewichtes fast gar nicht in den Federn (bloß vorn ein bißchen) und das Hinterteil (Heck unbelastet) hebt schön ein Pfötchen. Belaste ich jetzt mit meinen schier unglaublichen 90kg das Heck, verdreht sich lediglich der Rahmen weiter, vom Einfedern ist da noch lange nichts zu spüren (logischerweise)! Gehe ich mal von einem Koffergewicht von rund 1,5t aus, wird die Verschränkung noch größer ausfallen. Das fängst Du mit keiner durchgehenden Seitenwand auf Dauer ab!

Das nächste Problem wird die Konstruktion der Rautenlagerung. Zwischen den vorderen Kofferaufnahmen sitzt die Gelenkwelle zw. Getriebe und Verteilergetriebe, bei der mittleren und hinteren Aufnahme sitzt jeweils ein durchgehendes Rohr im Rahmen. Ergo kann ich nur mit ein paar Tricks den Drehpunkt der Wippen etwa auf Rahmenmitte herabsetzen um möglichst genau den Drehpunkt zu erwischen. Das ist mir bei der Bastei-Lösung bspw. aufgefallen, dass dort der Drehpunkt weit außerhalb der Rahmenmitte liegt, sogar außerhalb des Rahmens - das ist eher kontraproduktiv, da so der Fzg.-Rahmen seitlich gegen den Kofferrahmen arbeitet und es dort zu ordentlich Verspannung kommt.

Ein weiteres \\\\\\\"Problem\\\\\\\" ergibt sich dadurch, dass der Originalkoffer ja nicht nur quer sondern aucu längs zur Fahrtrichtung verschraubt ist (4 Bolzen zw. mittlerem und hinterem Träger, 4 weitere Bolzen hinter dem hinteren Querträger). Die Kräfte muß ich irgendwie vernünftig über die 3 Querträger in den Rahmen leiten.

Summasummarum wird\\\\\\\'s wohl so aussehen, dass ich analog zur Bastei-Lösung den Koffer über dem Getriebe fest am Rahmen aufhänge und die beiden hinteren Aufhängungspunkte jeweils als Wippe konstruiere. Ach ja, in dem Zusammenhang hab ich am letzten Weekend mal einen \'93er Mog U1250 mit Pritsche vermessen - Bolzendurchmesser hier 30mm ;)

PS: kann man das irgendwie einstellen, dass man beim Schreiben nicht bloß die ersten 10 Zeilen sieht und man darunter praktisch blind schreibt? Sollte das ein IE-Problem sein - das ist ja obernervig :(
« Letzte Änderung: August 25, 2009, 09:08:11 von Chrischan »

Offline otto1

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #3 am: August 25, 2009, 11:54:22 »
Na in Rahmenmitte (das entspricht etwa dem Kofferboden vorn) ist die Verwindung aber am geringsten- zumindest beim Mog.

Warum bei dem kurzen Ding überhaupt Rautenlagerung? Die normale Dreipunktlagerung (= halbe Rautenlagerung) reicht doch. Nimm Dir als Vorlage mal nicht den U1250 sondern den U1200. In der Mitte des Rahmen Festlagerung und hinten ne schöne Wippe. Diese nicht zu tief, sonst gibts Probleme mit den Hinterreifen bei Verschränkung.

Lade Dir doch mal die Unimog- Aufbaurichtlinien vom U3000-5000 herunter und schau mal auf S110. Da ist das schön dargestellt.

http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/truck/home/solutions/mb-aufbauherstellersystem.html

Viel Spaß beim Basteln und stell mal ein Foto ein.

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #4 am: August 27, 2009, 08:02:07 »
Sehr geile Seite muß ich mal sagen - 500 Seiten Aufbauhinweise zum Mog - seeeehr chick! :)

Anbei mal die aktuellen Bilders von den ersten beiden Drehgestellen und vom Kofferboden.









Interessanterweise gibt Daimler als Drehpunkt den Mittelpunkt zwischen der oberen Rahmenkante an - das vereinfacht die Sache natürlich mächtig. So brauche ich \"bloß\" je ein entsprechendes Lager direkt unter die Stützen zu setzen und den mittleren Träger quer zur Fahrtrichtung drehbar aufhängen.

@ Otto - ich hatte mit dem TÜVer ausgemacht, dass ich die originalaufhängung zw. Koffer und Lo-Rahmen nutze - das sind 18 Schrauben zwenn ich richtig bin. Die Längsverschraubung zw. den beiden hinteren Querträgern fällt weg, da bleiben also noch 6 Schrauben pro Seite. In dem Fall aber M12 in 10.9er Festigkeit - das sollte den M8- und M10-Mischmasch vom Original würdig ersetzen ;)

Offline otto1

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #5 am: August 27, 2009, 14:09:38 »
Also wenn der blanke Stahlträger vor dem Schlußquerträger die Wippe (da wo der Maulschlüssel liegt) ist und die vordere Wippe der Stahlträger vor der Gasflasche sein soll, sieht das Ganze schon recht stimmig aus. In der Mitte (Festlager) brauchst Du nicht unbedingt noch mal einen Querträger, wenn in der Nähe ein Querträger vom Rahmen verläuft. Da reichen da Konsolen mit Rohrstummeln. Auf dem Foto kann ich das schlecht einschätzen.
Leider kenn ich den Rahmen vom Robur nicht so detailliert; den vom Mog kenn ich etwas besser bzw. kann mich rel. schnell schlau machen.

Chrischan

  • Gast
Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #6 am: August 27, 2009, 21:20:18 »
Nein, der vordere Querträger / Aufnahmepunkt vom Rahmen ist vor der Gasflasche (in Fahrtrichtung - da liegt direkt zw. Flasche und Führerhaus noch ein Träger quer - sieht man nur beim genauer hingucken), der mittlere ist direkt über den Federaugen (da liegt auf dem ersten Bild der blaue L-Träger quer), der hintere da wo der blanke Querträger drauf liegt. Analog dazu die Querträger am Kofferboden. Die beiden hinteren sind mehr oder weniger gut gegen verdrehen durch Längsstreben und zusätzliche Aufnahmepunkte gesichert, zum vorderen Träger gibt es (original) außer den auf dem Boden verschweißten C-Schienen und dem außen umlaufenden doppelten U-Blechprofil keine Verstärkung gegen Verwindungskräfte. Deswegen habe ich ja zusätzlich die Profilstahlträger längt eingeschweißt (die vorderen wo der Rahmen auf den Böcken steht, die mittlerwen leicht nach innen versetzt, parallel zur Kiste, die hinteren U-Träger sind serienmäßig drin).

Gedanklich bin ich soweit fertig mit der doppelten Rautenlagerung - d.h. kopfseitig ist\'s \"durchkonstruiert\". Der blanke Querträger der auf dem letzten Rahmenrohr liegt, wird hinterer Drehpunkt, das gleiche Teil kommt vorn direkt hinters Fahrerhaus (ist auch schon fertig), auf den mittleren Querträger kommt ein massives Rohr (d=60x5), darauf zwei gummigelagerte und verschraubbare Halbschalen und analog zur Unimog-Aufbaurichtlinie noch eine Abstützung per diagonaler Strebe nach vorn zum Aufnehmen von Brems- und Verzögerungskräften. Verschraubt werden alle mit je 4 M12er Schrauben in 10.9er Festigkeit - also insgesamt 12 Stk. (original sind\'s 6xM10, 8x M8 und 2x M12 oder M14 am vorderen Gummilager).

Wie gesagt, Dein Link war seeeehr aufschlußreich (danke nochmal) und ich bin der Meinung, dass 5er Material bei zu unterbietenden max. 2t Koffergewicht ausreichend sein wird. Der 5000er Mog ist schließlich für 6 - 7t Aufbaugewicht ausgelegt - also mind. das dreifache...

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #7 am: September 12, 2009, 07:53:54 »
...nächste Woche Montag kommt der TÜVer und schaut sich die Wippen an (fertig geschweißt und gefräst / gebohrt). Verwendet wird jeweils ein 25er CRV-Stahlbolzen in C45er Buchse, ggf. hohlgebohrt mit Schmiernippel, mal sehen, wie ich Lust habe? Wenn der dann sein Okay dazu gibt, endbearbeite ich sie und stell mal wieder ein Foto ein. Dann gehts mit der mittleren Lagerung und den Brems- und Anfahrmomentstützen weiter...

andre

  • Gast
Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #8 am: September 12, 2009, 08:39:06 »
als besitzer des erwähnten basteiumbaus und erzeuger einiger wohnmobile mit extremkoffern bin der meinung das du hier ein wenig übertreibst .
der bastei z.b. hat eine 4 punkt raute in rahmenoberkannte .
die belastungen denen der bastei nun seit 40000 km ausgesetzt sind sind minimal .
zumindest was die kräfte bezüglich der verschränkungen betrifft .
die dynamischen kräfte die durch kurvenbeschleunigung und verzögerungsmomente entstehen sind ein wesentlich grösserer faktor . das ist schon aus der tatsache heraus geschuldet das der koffer zu hoch angesetzt ist . was deiner auch sein wird .
desweiteren kann ich dir nicht soweit folgen wenn du sagst : der ursprüngliche koffer sei für schweres gelände ungeeignet . das stimmt so nicht . die aufbauart des kofferrahmens ist intelligenter gelöst als du glaubst . und auch nach 2 umfallern im schweren gelände gab es keinerlei problem .
zum gewicht :
das von dir veranschlagte gewicht von 1.5 t erscheint mir zu hoch
nebenbei solltest du darüber nachdenken deine federn anzupassen .
zum einen sind 1.5 t nahe am fördergwicht der federn , was gut ist . andererseits entkoppelst du den rahmen über die rautenlagerung par extrem . was zum rahmenbruch führen WIRD lässt du die 1,5 t auf die verwindungsstelle VTG los . ohne hier die feder weicher als 1.5t zu stellen ist das problem vorprogrammiert .
denke auch darüber nach , das wenn du per drehlager die hinterachse entkoppelst du bei hohen schwerpunkt recht schnell den bodenkontakt verlierst .

Chrischan

  • Gast
Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #9 am: September 12, 2009, 09:35:41 »
Hallo André - schön das Du Dich mal meldest zum Thema (meine Mail bzgl. Basteirahmenrautenlagerungserfahrungsfrage kam wohl nicht an?) :D

Mal grundsätzlich hab ich den Originalaufbau vom Funkkoffer schon verstanden und das der ursprüngliche Koffer ungeeignet sei, hab ich so doch gar nicht gesagt. Der gesamte Koffer verwindet sich mit und nur das halte ich beim geplanten Ausbau für ungeeignet (mir gehts da bloß um den Schutz des Innenausbaues). Grundsätzlich ist die Kofferkonstruktion einfach genial, um\\\'s mal treffender auszudrücken!

Wieso hältst Du 1,5t (Koffergesamtgewicht fertig ausgebaut) für zu viel? Meine Angaben bzgl. 2002A-Fahrgestell schwanken da um einige hundert kg in den Büchern. Das einzige was ich definitiv (weil gewogen) habe, ist ein Fahrzeuggewicht vor der Kofferdemontage (Zustand Eingangsbild mit vollem Tank) von glatt 3,6t und da war der Koffer bis auf die interne Verkabelung, Dämmung, etc. komplett leer (also ohne Inneneinrichtung jedoch mit Standheizung). Je nach verwendeter Außenbeplankung schwanke ich allein dort schon bei +/- 130kg zu den rund 80kg beim gewichtsoptimalsten Material für die rund 20m² Kofferaußenhaut (ohne Dach). Dazu kommt Dämmung, Innenhaut, (Minimal-)Ausbau, Wassertank(s) (130l Frischwasser) und der Kleinkram, der bei 4 Köpfen + Hund eben zwingend mit muß. Dazu kommt der sackschwere Originaldachrahmen, den ich analog den LAK\\\'s auf Stehhöhe mittig ausbauen will. Beim Dach überlege ich bspw. auch noch, wie ich\\\'s insgesamt (wegen Schwerpunkt) leichter bekomme - wird wohl \\\"Tuning durch Weglassen\\\" einiger massiver Bleche?

VTG => ??? das ist die vordere Federaufnahme der Hinterachse - also der Originalaufnahmepunkt des mittleren Kofferquerträgers?

Ich muß mich wohl echt mal hinstellen und den Koffer im Jetztzustand verwiegen - also alle Einzelteile auf die Waage stellen um ein paar brauchbare Angaben zu ermitteln.  :-\\

Ach ja, er Drehpunkt liegt bei mir auch Rahmenoberkante und zwar Millimetergenau ;)  Das hab ich mal so ungeprüft vom Unimog übernommen.

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #10 am: September 18, 2009, 10:47:41 »
...nochmal zum Koffer selbst - der Boden kommt genau 10cm tiefer als Original. Die Originalstützen sind 27cm hoch (Rahmen  Querträger), überm Drehpunkt komme ich mit der angepaßten Lagerung 10cm tiefer. Das reicht auch inkl. der Kunststoffradkästen die ich zum Schutz vom Kofferunterboden implantieren will.

Beim Dach werde ich wohl die massive Verstrebung komplett weglassen und \"lediglich\" vier Profile als Querträger einziehen und diese dann entweder mit Glasfasermatten belegen oder analog der Seitenwände mit 0,75er Blech, ggf. auch bloß mit 0,5er - mal schauen...?

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #11 am: November 05, 2009, 20:01:47 »
...so, endlich komme ich auf der Baustelle weiter - die Drehlager sind fertig, d.h. vordere und hintere Lagerung analog mit innerem und den beiden äußeren Gleitbuchsen (C45-Buchsen und CrV-Stahlbolzen mit 24mm Durchmesser). Entweder kokmme ich morgen oder Anfang nächste Woche zu ein paar Schweißversuchen zw. den Buchsen und dem Trägergerüst, danach sitzt der Kofferboden endlich auf dem Rahmen und die mittlerwe Lagerung wird angepaßt.

Bilders gibts, sobald der Kofferboden dort sitzt, wo er hin soll ;)

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #12 am: November 16, 2009, 18:01:39 »
...sitzt, paßt, wackelt und hat Luft - Probemontage eben erfolgreich absolviert, morgen - so ich Zeit habe - werd\'sch den Lo mit Behelfskonstruktion auf ein paar Hohlblocksteine fahren und auch ein paar Bilders schießen  ;D ;D ;D

Chrischan

  • Gast
Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #13 am: November 21, 2009, 09:04:57 »
...so, hier die Bilders - es funktioniert :D





Das mittlere \"Lager\" sind derzeit nur spanngurtverzurrte Holzblöcke - das passe ich erst ein, wenn die Drehlager fertig verbaut und auf den letzten Millimeter eingepaßt sind.
« Letzte Änderung: November 21, 2009, 09:11:58 von Chrischan »

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #14 am: November 24, 2009, 21:14:21 »
...heute kamen die Wippen vom Schmied wieder - jetzt sind sie einbaufertig gefräßt und mit jeweils einem 24er hohlgebohrtem Bolzen inkl. Schmiernippel einbaufertig. Morgen werde ich die Wippen in der Höhe endanpassen, danach werden sie mit dem Rahmen verschweißt. Danach dann die mittlere Stütze und der Boden ist fest...

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #15 am: Februar 01, 2010, 05:35:27 »
...so, Seitenwände stehen wieder drauf - in den Ecken verschweißt mit dem 40er Kastenprofil, das Innenleben von den Seitenwänden und der Rückwand ist raus, die vordere Wand steht schon mit massiv verschweißten und integrierten C-Schienen.

Die neuen Türholme und die erste Querstrebe ist ebenfalls schon drin, Donnerstag gehts hoffentl. weiter mit ein paar Knotenblechen und den restlichen Querverstrebungen zw. Türholm und Rückwand.

Ist soweit alles aus 40x38x1mm U-Profil wie im Original (dort 40x40x1) und Bilder gibts hoffentlich beim nächsten Mal... ;)

Wenn das Grundgerüst mit Fensterrahmen fertig ist, gehts zum strahlen, danach grundieren und die Beblechung der Rückwand inkl. Montage auf dem Lo steht bevor, danach dann Dach...

Offline kochi

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #16 am: Februar 02, 2010, 11:41:46 »
Mann oh Mann,extreme Konstruktion,aber saubere Arbeit. 8)
Wenn das Ding als Womo nutzt,freu ich mich jetzt schon auf deine Extremtouren.
Bei den geplanten Verwindungen :o
Bin mit meinem ja schon weit auf Tour und relativ schmerzfrei was Gelände angeht.
Aber sowas extremes sollte doch eher die Ausnahme sein.Hoffe Du willst keinen Motorradträger anbringen.Die gesamte Konstruktion müßte dann kommplett vom Rahmen gefangen werden.
Trotzdem,gute Arbeit.Halt uns auf dem Laufenden.

Gruß kochi

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #17 am: Februar 02, 2010, 12:31:53 »
Nein, ein Mopedträger ist nicht vorgesehen, kl. Charly schläft im Koffer auf Fahrt ;)  Hinten dran kommt bloß das Reserverad und ein Leiterchen für\'s Dach, da wegen der Verwindung und der Koffertieferlegung um 10cm kein Platz mehr zw. Rahmen und Kofferboden bleibt.

\"Geplant\" sind die Verwindungen grundsätzlich erstmal nicht - der Test zeigt bloß das was ohne Beinchenheben unbeladen geht - mit Last auf der HA sieht das nochmal wesentlich anders aus, da kommen dann aber auch die Federn ins Spiel...

Offline kochi

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #18 am: Februar 02, 2010, 19:30:30 »
Is klein Charly dein Sohnemann oder dein Moped ???
Wenn\'s dein Sohn is,bin ich schon gespannt auf deine Durchgangslösung.
Wenn\'s dein Moped is,denk ich das es im Koffer massig Platz weg nimmt.Z.B.so Du auf der Fahrt nen Zwischenstopp einlegst oder rel.unauffällig irgendwo übernachten willst.
Nen Kumpel hat das Bett zum Höherstellen,allerdings im Iveco.Der is um einiges höher als dein Koffer.

Gruß kochi

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #19 am: Februar 02, 2010, 19:42:34 »


Aulait - Charly - Charly darf unterm Bett schlafen, so klein ist der zusammen geklappt ;)
« Letzte Änderung: Februar 20, 2010, 16:49:06 von Chrischan »

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #20 am: Februar 17, 2010, 20:42:24 »
...Ofen- und Rahmenbau :)





...die kleine Stütze für den vorderen linken Unterfahrschutz / staukasten hatte sich beim Schweißen verzogen um nen halben cm - das fiel erst auf, nachdem heute die lange daneben gesetzt wurde und ich den Richtscheit anlegen konnte - dank BW-Wagenheber ist sie nun in der Flucht...



Mehr oder weniger soweit bin ich...

Offline Holger2

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #21 am: Februar 17, 2010, 21:02:47 »
Schön,Schön!
Haste schon Pläne für den Innenausbau? Betten?Wasser?Heizung mit dem Ofen siehe oben ? Warmwasser? Dusche?

Ich bin gerade beim Innenausbau,oder sagen wir beim -Verfeinern-,da sind ein paar gute Ideen immer hilfreich?

Bis dann,Holger

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #22 am: Februar 17, 2010, 21:23:15 »




So ist\'s geplant - unter der seitl. Tür sitzt nen 150l-Dieseltank, die linke Seite baue ich grad mit nem Staukasten. Hinter dem Rad jeweils auch noch links und rechts einer.

Das Bett (1,40x2m) deswegen längs zur Fahrtrichtung, damit ich im Winter ausreichend Sicherheitsabstand für den Ofen habe, im Sommer kommt der nicht mit, dafür schläft Charly an seinem Platz. Kücheteil 1x0,5m, dann ne dünne Trennwand und quer an der Stirnseite nochmal eine Staubox mit Bettauflage für einen der Zwerge, oben drüber ein Klappbett für Zwerg Nr. 2, daneben bis zur rechten Seitenwand Schrank od. Regal bis an die Tür ran. Der Vierbeiner pennt irgendwo da wo er umfällt und liegen bleibt oder mit den Zwergen draußen im Zelt - ist \"bloß\" nen Jack Russel, da geht das...

Bett / Sitzecke quer zur Fahrtrichtung haben wir wegen dem Ofen abgelehnt, auch hätten wir 15cm Platz verschenkt (kein mensch braucht ein 2,15m langes Bett). Dusche / Toilette im Freien oder auf dem Campingplatz - je nachdem wo wir gerade sind, ggf. wenn später die Zwerge nicht mehr mitfahren auch im Koffer? Mehr geht m.E. mit den vielen Essern z.Z. auch nicht...

Offline Holger2

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #23 am: Februar 17, 2010, 22:25:21 »
ja ,is gut!
wir sind auch zu 4t mit 4beiner,nur das wir nen glatthaar-fox haben.
die Raumaufteilung hab ich schon fertig,bin jetzt bei Wasser,Warmwasser und Dusche(wegen Mutti). Platzprobleme hab ich weniger,auf fast 18 qm kann man sich schon ganz schön breit machen,is schön ,bis auf die Einschränkungen beim Geländefahren wegen dem Schwerpunkt.
Bis denne,Holger

Chrischan

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Re: Funkkoffer Typ1
« Antwort #24 am: Februar 17, 2010, 22:31:43 »
Was wiegt der Klappkoffer eigentlich leer? Ich hab leider immer noch keine verläßlichen Angaben zum Funkkoffer, bzw. tatsächlichem Leergewicht vom 2002A inkl. ersatzrad und vollem Tank.

 

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